Karitative Hütte auf dem Herner Weihnachtsmarkt

Nicht mehr lange und schon öffnet der Weihnachtsmarkt in Herne wieder seine Tore. Und somit auch die Karitative Hütte auf dem Robert-Brauner-Platz, in der das Frauenhaus an einem Wochenende (09. 10.12.2017) vertreten ist.

Seit Wochen sind wir schon kreativ dabei, Filzpuschen, Stofftaschen, Socken, Mützen, Deko und vieles mehr in liebevoller Handarbeit zu fertigen.

Die Karitative Hütte verkörpert den Weihnachtsgedanken zu helfen und somit freuen wir uns über alle Besucher*innen an unserem Stand, die selbstgemachte Sachen gegen eine Spende von uns erwerben möchten!

Weihnachtsmarkt

Selbstverteidigung bei Bushikan e.V.

Auch in diesem Jahr waren wir bei Bushikan zu Gast und durften dank Sonja Klimke einen Einblick in das Thema Selbstbehauptung und Selbstverteidigung zu bekommen.

Unter dem Motto „Trau dich NEIN zu sagen“ konnten sich 8 Frauen in den Bereichen Körpersprache, Stimme und den verschiedenen Selbstverteidigungsmethoden selber ausprobieren.

Alle waren mit vollem Körpereinsatz und großer Freude dabei! Nach einem aufregenden Tag fuhren alle mit neu gewonnenem Mut und wieder entdeckter Stärke nach Hause.

Ein Dankeschön an Bushikan, ihr seid uns wirklich ein wertvoller Kooperationspartner seit vielen Jahren. Danke auch an die Gleichstellungstelle Herne, die uns den finanziellen Rahmen ermöglichte.

Lachyoga im Frauenhaus

Bereits zum 2. Mal wurde im Rahmen des monatlichen Frauenfrühstücks Lachyoga angeboten.

Heilpraktikerin Sabine Becker  versprühte mit ihrer offenen und einladenden Art gute Laune und nach anfänglichen skeptischen Blicken, machten doch alle mit. Wir versuchten uns in verschiedenen Methoden, zum Beispiel dem Pinguin-Lachen, dem applaudierendem Jubel oder dem schüchternen Kichern. Zum Abschluss gab es noch einen Entspannungstanz und uns allen taten die Gesichtsmuskeln vom vielen Lachen weh!

Wir freuen uns auf das nächste Mal.

Die Istanbul-Konvention ist ratifiziert und tritt am 01.02.2018 in Kraft!

Am 12.10.2017 wurde die sog. Istanbul-Konvention CETS 210  endlich auch von Deutschland als 25. Staat ratifiziert. Sie tritt am 01. Februar 2018 in Kraft und wird damit geltendes Recht.

Wir haben sehr lange auf die Ratifizierung warten müssen und freuen uns sehr, dass es endlich soweit ist. Nun aber fängt die Arbeit erst an: bis zur vollständigen Umsetzung ist noch sehr viel zu tun. Die wichtigsten Forderungen der Autonomen Frauenhäuser:

  • Schaffung von genügend Frauenhausplätzen, angelehnt an die Empfehlung der Istanbul-Konvention: 1 Familienzimmer (Family Place) auf 10.000 Einwohner*innen (Gesamtbevölkerung)
  • Finanzierung aller Frauenhäuser: pauschal, verlässlich und bedarfsgerecht auf gesetzlicher Grundlage
  • Barrierefreier Zugang zu allen Frauenhäusern
  • Bleiberecht für alle von Gewalt betroffenen Migrantinnen und geflüchteten Frauen (Zurücknahme des Vorbehaltes gegen Artikel 59)
  • Safety First: Vorrang von Sicherheit und Schutz von Müttern und Kindern in Sorgerechts- und Umgangsverfahren
  • Gewährleistung des Zugangs zu Schutz und bedarfsgerechter Unterstützung für alle von Gewalt betroffenen Frauen und ihre Kinder: Sicher, schnell, unbürokratisch und bedarfsgerecht!

 

Informieren Sie sich weiter:

http://www.autonome-frauenhaeuser-zif.de/de/content/die-istanbul-konvention-cets-210-nach-der-ratifizierung-vollst%C3%A4ndig-umsetzen

Ferienfreizeit 2017

Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fällt Dein Schatten hinter Dich.

16 Frauen und 16 Kinder sind glücklich und erschöpft zurück. Wir haben Regen aufgefangen und einen sonnigen Nachmittag auf der Schwentine verbracht. Wir waren am Strand und im See-Aquarium. Wir brauchten nicht zu kochen und haben Zeit mit den Kindern verbracht..

Wir sagen allen Spender*innen unseren herzlichen Dank für diese einmaligen und nachhaltigen Tage.

Frauenhaus Herne erhält 10.000 €- Spende vom Leo-Club Wanne-Eickel

Der „Cranger Kirmeskalender “  hat uns Glück gebracht.

Der Leo-Club Wanne-Eickel “Dickköppe“ hat 10.000 € an das Frauenhaus Herne gespendet.
Weiter lesen…..

Was für eine große Summe! Das Geld soll den Kindern im Frauenhaus zugutekommen und wird zurückgelegt für den Kinderbereich im neuen Frauenhaus. Hier sollen Spiel-und Rückzugsmöglichkeiten für alle Altersgruppen entstehen: Eine Kuschelecke für die Kleinen, ein Werkbereich für Schulkinder aber auch Kicker und Internetzugang für ältere Kinder. Es gibt schon viele Pläne und diese Spende ist ein wichtiger Baustein, wir können weiter planen.

Über 3000 Kinder haben seit Eröffnung des Frauenhauses Schutz und Unterstützung erhalten. Gerade für die Kinder ist ein freundliches und verlässliches Umfeld wichtig: Sie brauchen Rückzug, Alltag, Ansprechpartnerinnen, schöne Erlebnisse.

Wir können nur DANKE sagen und uns bei allen “Dickköppen“ für ihr Engagement bedanken.

Das Geld wird zu 100 % für die Arbeit mit den gewaltbetroffenen Mädchen und Jungen verwendet.

Die Preisverleihung:

Zur Situation gewaltbetroffener Frauen mit prekärem Aufenthaltsstatus

April 2017

Wir möchten ausdrücklich auf diese sehr detaillierte Stellungnahme der Zentralen Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser hinweisen.

Zur Situation gewaltbetroffener Frauen mit prekärem Aufenthaltsstatus (Download 0,5MB)

Viele der dort geschilderten Szenarien decken sich mit unserer Arbeit.
So sind wir in unserer Arbeit bspw. zunehmend mit Problemen der Residenzpflicht  und der Wohnsitzauflage für gewaltbetroffene Frauen konfrontiert . Bevor Frauen in einem vom Wohnort des Täters entfernten Frauenhaus Schutz suchen dürfen, sind Zuständigkeiten Kostenübernahmestreitigkeiten an der Tagesordnung. Schnelle Hilfe ist oftmals nicht möglich und die Kosten für Unterkunft und Lebensunterhalt nicht gesichert. Darüber hinaus müssen Frauen mit ihren Kindern nach Verlassen des Frauenhauses an den zugewiesenen Wohnsitz und somit in die Nähe des Täters zurückkehren. Eine Wohnsitzauflage aufzuheben und für die Frau ein Wohnen an einem sicheren Ort ihrer Wahl zu ermöglichen, gelingt  in der Realität kaum.

Unterstützen Sie unsere Forderungen- nicht nur im Wahljahr 2017- und streiten  Sie mit uns, wo es Ihnen möglich ist, für einen konsequenten Gewaltschutz!

Herne hat getanzt. One Billion Rising 2017.

One Billion Rising in Herne

Bei schönstem Wetter und mit Unterstützung unseres DJ‘s Omar Said sowie der Choreographin Uta Bücking  tanzten 200 Menschen mitten auf dem Robert-Brauner-Platz zum 4. Mal gemeinsam gegen Gewalt an Frauen!

Das Frauenhaus Herne bedankt sich bei allen, die dabei waren, besonders bei den Kindern, Eltern und Lehrer*innen der Grundschule Am Berliner Platz und der Max-Wiethoff Grundschule. Danke an Michaela Koenen- Welles, die so wunderbar mit den Kindern geübt hat. Ihr ward toll !!
Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Weitere Fotos gibt es auch auf der Internetseite von HalloHerne zu sehen.

WAZ Bürgerseite Herne & Wanne-Eickel vom 15.2.2017

Facebook

WELTWEIT WIRD JEDE DRITTE FRAU IM LAUFE IHRES LEBENS VERGEWALTIGT ODER GESCHLAGEN. DAS SIND EINE MILLIARDE FRAUEN!

Erhebt Euch – Befreit Euch -Tanzt!

Steht auf und tanzt gegen Gewalt
ONE BILLION RISING (dt. Eine Milliarde erhebt sich) ist eine weltweite Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen, die im Jahr 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler gegründet wurde.

In Deutschland kamen 2016 in über 200 Städten Menschen zusammen, um sich gemeinsam für Gewaltfreiheit stark zu machen und zu tanzen.

Herne ist auch 2017 wieder dabei.

Macht Mit!
Herne tanzt am Valentinstag
Robert-Brauner-Platz Herne
Dienstag, den 14. Februar 2017 um 17 Uhr

Eröffnung durch Bürgermeisterin Andrea Oehler
Musik: DJ Said Omar

Alle können spontan mitmachen. Es ist nicht notwendig, den Tanz perfekt zu beherrschen.
Kommen Sie einfach vorbei. Gerne in den Farben Pink, Rot und Orange gekleidet.

Wir üben am 10.02.2017 um 18 Uhr im Schnittpunkt Herne, Freiligrathstr. 19, 44623 Herne.

Organisation : Frauenhaus Herne,
Choreografie und Tanz : Uta Bücking , Michaela Koenen – Welles

Flyer zum Download (PDF, 1MB)

Informationen auch unter:

www.onebillionrising.de
Facebook

Es ist Dienstag! Sie haben Post!

Seit dem 15.11.2016 bis zur Landtagswahl bekommen die LandespolitikerInnen jeden Dienstag Post von einem der 26 Autonomen Frauenhäuser NRW mit den Wünschen für die kommende Landespolitik.
Was werden die zukünftigen LandespolitikerInnen tun, damit von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder schnell, unkompliziert und einzelfallunabhängig einen Platz im Frauenhaus bekommen? Was steht dazu im Wahlprogramm?

Der erste Dienstagsbrief am 25.11.16 kam aus dem Frauenhaus Herne.

Lesen Sie hier…